Griechenland


Griechenland ist eines der beliebtesten Reiseziele in Europa. Auch deutsche Touristen schätzen dieses wunderschöne Land mit seiner faszinierenden Landschaft, seinen schönen Stränden, idyllischen Dörfern, seiner abwechslungsreichen Inselwelt und seinem historischen und archäologischen Erbe.

In diesem so schönen Land führen jedoch Hunderttausende von herrenlosen Tieren ein elendiges Leben. Denn herrenlos bedeutet schlichtweg schutzlos. Immer noch werden in Griechenland jedes Jahr unzählige Hunde vergiftet, ausgesetzt und misshandelt, werden angefahren und am Straßenrand achtlos liegen gelassen, verhungern qualvoll, sterben unbeachtet krank und schwach in Straßengräben und Hinterhöfen.

Tierheime findet man in Griechenland selten und sie beruhen fast immer auf privaten Initiativen.



In den wenigen "Tierheimen" finden kranke und verletzte Tiere ebenso Schutz wie auch jene Hunde, die im Kampf ums Überleben auf der Straße keine Chance haben oder denen der Vergiftungstod droht. Angesichts jedoch der zigtausend herrenlosen Hunde, kann nur ein ganz kleiner Teil von ihnen im ständig überfüllten Tierheim aufgenommen werden. Die im Tierheim lebenden Hunde und Katzen haben in Griechenland kaum Vermittlungschance.


Auf kleinen Marktplätzenl, um den herum sich kleine Geschäfte, Bars und Cafes angesiedelt haben, treffen sich in den Abendstunden nicht nur die Einwohner, sondern auch viele Straßenhunde in der Hoffnung in einem der Restaurants Futter ergattern zu können.

 

Typisches Bild in Griechenland

 

Die Straßenhunde sind überall in Griechenland ein echtes Problem. Viele Anwohner beschweren sich über den Lärm, den Dreck und darüber, dass sie sich teilweise durch aggressive Hunde bedroht fühlen. Aber nur die wenigsten setzen sich effektiv dafür ein eine langanhaltende Lösung zu finden, bei der auch an das Wohl der Hunde gedacht wird.